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james88
15.10.2026 07:29:50 james88 hat ein Thema kommentiert Migräne - Tipps?:  danke
joethomas
14.10.2026 14:49:34 joethomas hat ein Thema kommentiert EVENT mit Chansons, Lesung, Tanzperformance und Malerei: Fiwfan.app brings profiles, listings, and community discussions together in one place. Take time to review profile details and the platform’s terms before interacting. For readers exploring fiwfans asia , browsing the listings and search features may be a useful starting point. Be respectful, confirm details directly, and use good judgment when making arrangements.
minseow22
13.10.2026 10:51:48 minseow22 hat ein Thema kommentiert Ganz im Einklang mit "Wissen & Erfolg" - lern Ihr noch etwas?:  Every student has a different way of learning, and some academic topics take more time to understand than others. From interpreting complicated questions to finding suitable research materials, students may encounter challenges that affect their progress. Sharing ideas, asking questions, and exploring reliable educational resources can help make studying more productive and enjoyable.   One reason students look for assignment help is to gain a clearer understanding of their subjects and learn how to approach academic tasks. Guidance with research, essay planning, information analysis, and referencing can help students develop skills they can use throughout their education. My Assignment Help is a name students can explore when looking for academic writing guidance and resources to support their learning.
ramika
13.10.2026 08:07:58 ramika hat ein Thema kommentiert EVENT mit Chansons, Lesung, Tanzperformance und Malerei: Independent Escorts Delhi combines class with raw physical hunger. She can talk softly and smile politely, then switch the moment the door locks. Soft skin, strong thighs, and a body that stays responsive till the very end. Private, unhurried, and dangerously addictive.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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01.12.2011  |  Kommentare: 0

The dark side of the spoon…

The dark side of the spoon…
Dinner im Dunkeln

Essen bei vollkommener Dunkelheit - unter diesen Umständen bekommt die Bezeichnung „blind date“ eine völlig neue Bedeutung. Alleine die Vorstellung, sich in absoluter Finsternis (und das ist nicht im übertragenen Sinne zu verstehen, sondern tatsächlich als Zustand, in dem man nicht einmal die Hand vor den Augen sieht, als Zustand, in dem man sich mitten im Nichts befindet) zu bewegen, löst bei so Manchem einen leichten Anflug von Panik aus - und dann gleich die nächste Dinnerverabredung ins Stockdunkle verlegen?
Diese Möglichkeit bietet sich im „Noir“. Eine Erfahrung, die sich zwar für unter Klaustrophobie leidende nicht auszahlt, aber für den Rest der Welt schon.

Zu Beginn war ich ein wenig skeptisch, wie das denn funktionieren soll… essen ohne etwas zu sehen. Können Sie sich vorstellen, mit geschlossenen Augen ein Getränk einzuschenken und das Glas danach auch wiederzufinden – ohne den Inhalt über den gesamten Tisch zu verschütten? Oder in völliger Dunkelheit mit Messer und Gabel sein Filet Mignon am Teller zu finden und dann auch noch ein mundgerechtes Stück davon abzuschneiden, das dann auch noch möglichst präzise das Kauorgan erreichen soll? (wobei der Vorteil von Finsternis ist, dass auch alle anderen nichts sehen – sprich, man erntet keine missbilligenden Blicke, wenn die Speisen ihren Weg zum Mund nicht laut Etikette finden, sondern mit den Fingern ein wenig nachgeholfen wird).

Aber halt, ich schreibe so, als ob der Gast wissen würde, welche Speisen ihn konkret erwarten, dem ist aber nicht so. Bevor es ab in die Dunkelheit geht hat man beim Aperitif die Qual der Wahl sich zwischen verschiedenen Menüs, bei deren Identifizierung allerdings Phantasie gefragt ist, zu entscheiden.  Für uns war es sehr spannend zu erraten, was sich hinter Bezeichnungen wie  „gesalbte Köstlichkeiten als Vorspiel machen Lust auf mehr“ oder „‘Lucretia Borgias‘ Haarpracht badet in feinsten Kräutern und Gewürzen“ verstecken könnte. Für alle Vegetarier, Allergiker oder von anderen fälschlicherweise als heikel Bezeichnete unter Ihnen gibt es keinen Grund zur Sorge. Man kann erkennen, ob es sich um Fisch, Fleisch oder ein vegetarisches Gericht handelt und sonstige no-gos kann man im Vorhinein noch bekannt geben. Die Auflösung zu den Gerichten gibt es dann im Anschluss in der Lounge bei Verdauungstee/kaffee.

Wie kam es eigentlich zu dem Konzept von „Dinner in the Dark“? Banal ausgedrückt, es waren einmal drei Leute, die hatten da so eine Idee; und dadurch, dass sie zufällig aus den Bereichen Marketing, Gastronomie und Finanzwesen kamen, war der Weg zur Umsetzung dieser Idee nicht mehr allzu steinig.
Diese Idee verkörpert den Gedanken „Schau was du siehst/fühlst/schmeckst, wenn du nichts siehst.“ – und bedeutet für den Gast ein unvergessliches Dinnererlebnis. Anfangs empfand ich die Dunkelheit als ein wenig beklemmend, doch nachdem der Kellner uns sicher an unseren Tisch geführt hatte und wir mit Hilfe unserer Hände erkundet hatten, wo sich was befindet, normalisierte sich der Puls wieder und ich begann zu genießen. Die Dunkelheit hatte ihre Bedrohlichkeit verloren. Stattdessen machte sich ein Gefühl freudiger Erwartung breit und wir wären nach dem Essen am liebsten noch ein Weilchen im wohlig warmen Nichts geblieben.

Das Konzept von „Noir“ bietet sich hervorragend als (zugegeben nicht ganz übliche) Arbeitsstätte für vor allem  blinde und sehbehinderte Menschen an, denn wer könnte sich in der Dunkelheit besser zurechtfinden? Tatsächlich ist der Großteil der Kellnerinnen und Kellner im Noir blind und man wird immer wieder aufs Neue davon überrascht, mit welcher Präzision und Sicherheit die Speisen serviert werden – ohne, dass Kleidung und Begleitung auch was zum Mitnaschen haben.  

Wenn sie mein Erlebnis neugierig gemacht hat, nähere Informationen zum „Dinner in the Dark“ + Show gibt’s auf www.noirvienna.at

mg


Fotos: noirvienna.at



 

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