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lorsss
12.06.2026 20:54:17 lorsss hat ein Thema kommentiert gute Onlineshops???:  El Mundial es ese momento del año en el que todo se detiene para disfrutar del fútbol. Me encanta ver cómo las grandes selecciones luchan por la gloria y cómo jugadores como Kylian Mbappé pueden cambiar un partido con una sola jugada. Personalmente, creo que Francia y España tienen equipos muy fuertes, pero en un torneo tan corto siempre puede aparecer una sorpresa inesperada. Antes de cada partido me gusta analizar las posibilidades y revisar las cuotas en https://jugabet.cl/wd/mundial-apuestas. Es una buena forma de seguir los encuentros con más emoción y poner a prueba mis propios pronósticos como aficionado.
apooa
11.06.2026 13:03:05 apooa hat ein Thema kommentiert Gibt es ein Star als Vorbild?:  Für mich zählen bei Online-Casinos in Deutschland vor allem ein gutes Gleichgewicht aus Bonusangeboten und Spielvielfalt. Evolve Casino habe ich dabei als relativ abwechslungsreich erlebt, da es viele unterschiedliche Spiele und Aktionen bietet. Ich mag Plattformen, die nicht zu kompliziert wirken und trotzdem genug Auswahl haben, damit es nicht langweilig wird. In Deutschland ist es mir wichtig, dass alles transparent bleibt und die Bedienung einfach ist, und Evolve Casino wirkt auf mich insgesamt recht zugänglich.
poppy3
11.06.2026 03:58:46 poppy3 hat ein Thema kommentiert Ghostwriter:  Finding a reliable essay service with quick delivery can be tough! I've personally had great experiences using Suika Game for similar academic support. Their platform makes connecting with qualified writers so easy, and I've always been impressed with their turnaround times. Definitely worth checking out!
avidanders
10.06.2026 04:49:05 avidanders hat ein Thema kommentiert Die Handlung des Spiels CSGO und die Essenz:  This discussion about CSGO's plot and essence offers a solid foundation for understanding the game's core. For anyone looking for more fast-paced action and quick reflexes, the Slope Game is an excellent alternative, demanding precision and speed. Both games highlight different aspects of engaging gameplay.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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12.09.2011  |  Kommentare: 0

On the road again mit Ernst Molden & Co

On the road again mit Ernst Molden & Co
Ernst Molden covert wieder auf gut Wienerisch – auf dem neuen Album „weida foan“

Endlich ist es soweit: Die 2008 mit dem grandiosen Coverversionen-Album „foan“ begonnene Odyssee Ernst Moldens geht weiter – und zwar mit „weida foan“, der neuen Sammlung von Neuinterpretationen aller Art aus dem Hause Molden. Diesmal zeichnet jedoch nicht Ernst Molden allein, sondern das ganze Kollektiv auch offiziell dafür verantwortlich. Willi Resetarits aka Ostbahn Kurti, Ingrid Lang und eben Molden & Band sind mit an Bord – also die üblichen Verdächtigen, die man seit Jahren an Moldens Seite auf Bühnen und Alben erleben darf: Sibylle Kefer, Hannes Wirth, Walter Soyka, Marlene Lacherstorfer und Heinz Kittner. Das Ergebnis, soviel sei vorweggenommen, ist absolut Roadtrip-tauglich.

Beim alljährlichen, inzwischen traditionellen Sommer-Konzert im Wiener Stadtpark wurden den gespannten Fans ja schon erste Einblicke eröffnet, worauf man sich beim neuen Album freuen darf – nun liegt es endlich vor und löst das Angekündigte vollinhaltlich ein. Schon der erste Track vermag zu begeistern: „Rode rechde Haund“, ein atmosphärisch dichtes Nick Cave-Cover. An Cave versuchte sich Molden ja bereits virtuos auf „foan“, wo er den „Weeping Song“ zur „Numma zum Waanan“ machte. Dicht am Original gehalten, gelingt es Molden mit seinen Übertragungen ins Wienerische hier wie auf nahezu jedem Track des Albums, Stimmungen zu transferieren und mit Lokalkolorit derart zu würzen, dass das Ergebnis als eigenständiges Kunstwerk durchgeht und die Vorlage vergessen macht. Molden war noch nie einer, der den Abgrund scheut und vor Düsternis die Augen verschließt – ganz Ähnliches kennt man von Cave. Das gruselige Gänsehaut-Feeling von „Red Right Hand“ steht hier jedenfalls ohne Abstriche wieder auf. Das Grausen hatte im Wienerischen schon immer einen sicheren Hafen.

 

Apropos Hafen: Mit Nick Cave haben wir das Vergnügen auf „weida foan“ gleich ein zweites Mal. Nämlich mit der „Hochzeitshymne aller Gruftis“ (O-Ton Molden), dem „Ship Song“, der bei Molden „Es Boodliad“ wird. Die Interpretation von Ernst Molden und Ingrid Lang steht dem Original an Intensität und Melancholie in nichts nach. Traurig, sehnsüchtig und herzensschwer mutet hier der Dialog der beiden Liebenden an. Ganz großes Kino.

 

Ein absolutes persönliches Highlight stellt für mich auch „Finstara Schdean“ dar, das ein wenig aus der Riege der sonstigen Vorlagen ausbricht – handelt es sich hier doch nicht um Country, Folk oder Traditionals, sondern um Radiohead mit dem älteren Song „Black Star“ vom legendären Album „The Bends“, aus einer Zeit, als sich Thom Yorke & Co. noch nicht vollkommen der elektronischen Richtung verschrieben hatten. Und die Nummer geht bei Molden ebenfalls wunderbar auf.

 

Besonderes Auskennertum beweisen Molden und Resetarits in „Katharina“, das an die alte Fixer-Hymne „Carmelita“ angelehnt ist. Dass das „Tiafe“ in Wien rund um den Karlsplatz, also „im Resslpark zu Wien“, oder in „Gumpendurf“ zu finden ist, wenn man beim „Ganslwirten“ kein Methadon mehr bekommt und der „Notstand“ schon ausgegeben wurde, zeugt von jeder Menge Street Cred. In Sachen Authentizität ist Molden eben überall in Wien zu Hause – selbst an den "outskirts of town", wie es im Original so schön heißt.

 

Auch Bob Dylan wird auf „weida foan“ wieder gehörig Tribut gezollt, wenn „Red River Shore“ zur „Lobau“ umfunktioniert wird. Was sich so natürlich anfühlt, als könnte der Schauplatz eigentlich gar kein anderer sein. Nach vielen anderen Höhepunkten klingt das Album schließlich mit „Jessica“ aus, einem Traditional, das vielleicht erst auf den zweiten Blick als „Delia's Gone“ zu erkennen ist und vor allem durch Johnny Cash sehr bekannt wurde. Mitreißend ist die Story hüben wie drüben, erschossen wird das aufsässige Frauenzimmer da wie dort – und der Täter in seiner Zelle von Visionen des Opfers geplagt. Etwas flapsiger ist der Umgang damit vielleicht bei Molden: „Jessica, Jessica / baba.“ Anyway – Mission vollinhaltlich geglückt.

 

Fazit: Übersetzungen sind ein schwieriges Unterfangen – nicht nur in der Literatur, wo man oft dubiosen Übersetzern Glauben schenken muss, die ihr Handwerk nicht verstehen und mangels Verständnis den Sinn der Vorlage vollkommen verdrehen. Ernst Molden darf man hier getrost vertrauen. Er verpasst den ausgewählten Liedern nicht nur ein neues Gewand, sondern lässt in jedem Text seinen Respekt und sein Gefühl für das Original durchklingen. Natürlich weckt er damit auch Neugier auf so manches Gustostückerl, das einem vielleicht gar nicht bekannt war. Für alle, die sich nicht einfach mit genialen Songs begnügen, sondern etwas tiefer eintauchen wollen, empfiehlt es sich übrigens, die Molden-Versionen zu hören und zugleich als eine Art Untertitel die Originaltexte mitzulesen. So manches Schmunzeln und einiges an Bewunderung für die Moldensche Findigkeit bei der Übertragung wird die erfreuliche Folge sein – und der Genuss des Albums um eine zusätzliche Ebene erweitert.

 

Bleibt zu hoffen, dass Molden und seine Mitstreiter noch lange „weida foan“. Denn wenn wie hier der Weg das Ziel darstellt, ist es vollkommen in Ordnung, niemals anzukommen. Und vielleicht klappt's ja auf dem nächsten Album, auch die großartigen Lou Reed-Covers zu inkludieren, denen wir vor Jahren auf dem Wiener Stadtfest lauschen durften. Wie immer bei Molden stirbt die Hoffnung zuletzt.

 

Text: Daniela Herger

Bild: © Magdalena Blaszczuk (monkey.music)



 

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