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jesekec515
04.11.2026 20:14:26 jesekec515 hat ein Thema kommentiert Fremdsprachen:  Bei der Suche nach Online-Unterhaltung achte ich normalerweise darauf, verschiedene Angebote nicht nur anhand ihres Namens zu beurteilen. Gerade in Deutschland sollte man sich vorab mit den geltenden Vorschriften und den Bedingungen eines Anbieters beschäftigen. Bei meiner Recherche bin ich auf casino elon musk gestoßen. Ein bekannter Name allein ist für mich allerdings kein Beleg für eine offizielle Verbindung oder Unterstützung durch die betreffende Person. Deshalb würde ich Betreiberangaben und Hintergrundinformationen unabhängig überprüfen. Glücksspiel sollte außerdem ausschließlich als Unterhaltung betrachtet werden, nicht als Möglichkeit, Geld zu verdienen.
volohovicc
04.11.2026 15:36:59 volohovicc hat ein Thema kommentiert Hilfe bei Kinderwunsch:  Visiting Calgary is always an exciting experience, especially when you are looking for great nightlife and entertainment. Last weekend my friends and I stopped by the casino cowboys to try our luck on the slot machines and enjoy some drinks. The energy on the gaming floor was fantastic and the staff provided top tier Canadian hospitality. Playing in CAD makes everything so simple and convenient. If you are exploring Alberta and want a safe, thrilling night out, this local venue is definitely worth checking out.
jesekec515
04.11.2026 09:51:46 jesekec515 hat ein Thema kommentiert Skater im Weißen Haus fotografiert:  Sydney has a wide range of entertainment options, so clear and accurate information can make comparisons more straightforward. I usually pay attention to practical points such as transport connections, entry conditions, operating hours and the facilities described on a website. For searches related to the city, sydney crown casino is a phrase that may help identify relevant pages. I would verify the site's ownership and compare its claims with independent sources before relying on them. This is a sensible way to research venues in New South Wales without confusing an informational page with an official website.
jesekec515
04.11.2026 09:48:41 jesekec515 hat ein Thema kommentiert Mission perfektes Tanzkleid:  I like to compare the details behind a website before treating it as a useful source. The Great Northern name appeared while I was looking through Canadian casino-related results. great northern casino caught my attention because I wanted to see whether it identifies a specific location and operator. I would check the services described, the applicable conditions and the availability of reliable contact information. Any connection to an established casino should be confirmed independently. If the page refers to a northern British Columbia destination, accurate local details would be especially useful. Clear information makes it easier to distinguish a genuine venue resource from a site that only uses a familiar name.
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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12.09.2011  |  Kommentare: 0

On the road again mit Ernst Molden & Co

On the road again mit Ernst Molden & Co
Ernst Molden covert wieder auf gut Wienerisch – auf dem neuen Album „weida foan“

Endlich ist es soweit: Die 2008 mit dem grandiosen Coverversionen-Album „foan“ begonnene Odyssee Ernst Moldens geht weiter – und zwar mit „weida foan“, der neuen Sammlung von Neuinterpretationen aller Art aus dem Hause Molden. Diesmal zeichnet jedoch nicht Ernst Molden allein, sondern das ganze Kollektiv auch offiziell dafür verantwortlich. Willi Resetarits aka Ostbahn Kurti, Ingrid Lang und eben Molden & Band sind mit an Bord – also die üblichen Verdächtigen, die man seit Jahren an Moldens Seite auf Bühnen und Alben erleben darf: Sibylle Kefer, Hannes Wirth, Walter Soyka, Marlene Lacherstorfer und Heinz Kittner. Das Ergebnis, soviel sei vorweggenommen, ist absolut Roadtrip-tauglich.

Beim alljährlichen, inzwischen traditionellen Sommer-Konzert im Wiener Stadtpark wurden den gespannten Fans ja schon erste Einblicke eröffnet, worauf man sich beim neuen Album freuen darf – nun liegt es endlich vor und löst das Angekündigte vollinhaltlich ein. Schon der erste Track vermag zu begeistern: „Rode rechde Haund“, ein atmosphärisch dichtes Nick Cave-Cover. An Cave versuchte sich Molden ja bereits virtuos auf „foan“, wo er den „Weeping Song“ zur „Numma zum Waanan“ machte. Dicht am Original gehalten, gelingt es Molden mit seinen Übertragungen ins Wienerische hier wie auf nahezu jedem Track des Albums, Stimmungen zu transferieren und mit Lokalkolorit derart zu würzen, dass das Ergebnis als eigenständiges Kunstwerk durchgeht und die Vorlage vergessen macht. Molden war noch nie einer, der den Abgrund scheut und vor Düsternis die Augen verschließt – ganz Ähnliches kennt man von Cave. Das gruselige Gänsehaut-Feeling von „Red Right Hand“ steht hier jedenfalls ohne Abstriche wieder auf. Das Grausen hatte im Wienerischen schon immer einen sicheren Hafen.

 

Apropos Hafen: Mit Nick Cave haben wir das Vergnügen auf „weida foan“ gleich ein zweites Mal. Nämlich mit der „Hochzeitshymne aller Gruftis“ (O-Ton Molden), dem „Ship Song“, der bei Molden „Es Boodliad“ wird. Die Interpretation von Ernst Molden und Ingrid Lang steht dem Original an Intensität und Melancholie in nichts nach. Traurig, sehnsüchtig und herzensschwer mutet hier der Dialog der beiden Liebenden an. Ganz großes Kino.

 

Ein absolutes persönliches Highlight stellt für mich auch „Finstara Schdean“ dar, das ein wenig aus der Riege der sonstigen Vorlagen ausbricht – handelt es sich hier doch nicht um Country, Folk oder Traditionals, sondern um Radiohead mit dem älteren Song „Black Star“ vom legendären Album „The Bends“, aus einer Zeit, als sich Thom Yorke & Co. noch nicht vollkommen der elektronischen Richtung verschrieben hatten. Und die Nummer geht bei Molden ebenfalls wunderbar auf.

 

Besonderes Auskennertum beweisen Molden und Resetarits in „Katharina“, das an die alte Fixer-Hymne „Carmelita“ angelehnt ist. Dass das „Tiafe“ in Wien rund um den Karlsplatz, also „im Resslpark zu Wien“, oder in „Gumpendurf“ zu finden ist, wenn man beim „Ganslwirten“ kein Methadon mehr bekommt und der „Notstand“ schon ausgegeben wurde, zeugt von jeder Menge Street Cred. In Sachen Authentizität ist Molden eben überall in Wien zu Hause – selbst an den "outskirts of town", wie es im Original so schön heißt.

 

Auch Bob Dylan wird auf „weida foan“ wieder gehörig Tribut gezollt, wenn „Red River Shore“ zur „Lobau“ umfunktioniert wird. Was sich so natürlich anfühlt, als könnte der Schauplatz eigentlich gar kein anderer sein. Nach vielen anderen Höhepunkten klingt das Album schließlich mit „Jessica“ aus, einem Traditional, das vielleicht erst auf den zweiten Blick als „Delia's Gone“ zu erkennen ist und vor allem durch Johnny Cash sehr bekannt wurde. Mitreißend ist die Story hüben wie drüben, erschossen wird das aufsässige Frauenzimmer da wie dort – und der Täter in seiner Zelle von Visionen des Opfers geplagt. Etwas flapsiger ist der Umgang damit vielleicht bei Molden: „Jessica, Jessica / baba.“ Anyway – Mission vollinhaltlich geglückt.

 

Fazit: Übersetzungen sind ein schwieriges Unterfangen – nicht nur in der Literatur, wo man oft dubiosen Übersetzern Glauben schenken muss, die ihr Handwerk nicht verstehen und mangels Verständnis den Sinn der Vorlage vollkommen verdrehen. Ernst Molden darf man hier getrost vertrauen. Er verpasst den ausgewählten Liedern nicht nur ein neues Gewand, sondern lässt in jedem Text seinen Respekt und sein Gefühl für das Original durchklingen. Natürlich weckt er damit auch Neugier auf so manches Gustostückerl, das einem vielleicht gar nicht bekannt war. Für alle, die sich nicht einfach mit genialen Songs begnügen, sondern etwas tiefer eintauchen wollen, empfiehlt es sich übrigens, die Molden-Versionen zu hören und zugleich als eine Art Untertitel die Originaltexte mitzulesen. So manches Schmunzeln und einiges an Bewunderung für die Moldensche Findigkeit bei der Übertragung wird die erfreuliche Folge sein – und der Genuss des Albums um eine zusätzliche Ebene erweitert.

 

Bleibt zu hoffen, dass Molden und seine Mitstreiter noch lange „weida foan“. Denn wenn wie hier der Weg das Ziel darstellt, ist es vollkommen in Ordnung, niemals anzukommen. Und vielleicht klappt's ja auf dem nächsten Album, auch die großartigen Lou Reed-Covers zu inkludieren, denen wir vor Jahren auf dem Wiener Stadtfest lauschen durften. Wie immer bei Molden stirbt die Hoffnung zuletzt.

 

Text: Daniela Herger

Bild: © Magdalena Blaszczuk (monkey.music)



 

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