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toljaafanasevxi7
09:18 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Vielen Dank für den tollen Tipp, das klingt genau nach der Lösung, die ich brauche, und ich werde es mir definitiv direkt ansehen!
vovasmirnovdb9132
09:18 vovasmirnovdb9132 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!:   Oh, das Problem kenne ich nur zu gut! Früher bin ich nach Langstreckenflügen immer völlig gerädert angekommen, weil diese klassischen Schaumstoff-Kissen einfach null Halt bieten. Seit zwei Jahren nutze ich aber ein spezielles Ergonomie-Kissen und es hat meine Reisen komplett verändert. Es stützt den Hals rundum, sodass der Kopf eben nicht mehr nach vorne oder zur Seite wegsackt. Ich habe mir genau dieses Modell geholt https://wellnap.de/products/original-wellnap-reisekissen Es ist wirklich ein durchdachtes 360 Grad Reisekissen, das sich super anpasst und im Handgepäck kaum Platz wegnimmt. Wenn du ein verlässliches Reisekissen suchst, das dir den Nacken spürbar entlastet, kann ich dir diese Investition absolut empfehlen!
toljaafanasevxi7
09:18 toljaafanasevxi7 hat ein Thema kommentiert Mama, ich hab Angst! - Gut so!: Hallo zusammen! Ich plane gerade meine erste richtige Langstreckenreise nach Vietnam und habe ehrlich gesagt etwas Panik vor dem Flug. Nach mehr als zwei Stunden im Sitzen bekomme ich normalerweise schon extrem starke Nackenschmerzen. Ich habe früher mal ein billiges Nackenhörnchen von der Tankstelle ausprobiert, aber das war eine absolute Katastrophe – mein Kopf ist trotzdem ständig nach vorne gekippt und ich bin alle zehn Minuten aufgewacht. Habt ihr echte Geheimtipps oder Erfahrungen mit Produkten, die den Kopf wirklich stabil halten? Ich möchte dieses Mal unbedingt ein wenig schlafen können, ohne danach drei Tage mit einem steifen Hals im Hotel zu liegen. Wie macht ihr das auf langen Flügen?
ilsony
06:10 ilsony hat ein Thema kommentiert Was nutzen Petitionen?:  That's a really interesting question about the impact of petitions! It's true that sometimes they feel like a shot in the dark, but history shows they can definitely sway public opinion and even policy. While we're contemplating the power of collective action, anyone else remember the simpler days of running your own virtual business, like in Papa's Freezeria? It's a fun blast from the past!
 
derpington
05.11.2020 15:07:52 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Spirale schon ausprobiert?!
derpington
05.11.2020 15:06:30 derpington hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: Gewissheit bekommst du nur beim Arzt.
malou
26.02.2015 17:17:09 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: tut mir leid :/ such im internet nach einer selbsthilfegruppe vielleicht gibt es eine in deiner nähe oder ein internetforum. ansonsten kannst du deinen arzt danach fragen vielleicht hat er eine lösung für dich.
malou
26.02.2015 17:12:26 malou hat einen Ratschlag gegeben Ratgeber: nicht jeder bekommt sie oder alle 4... ich hatte drei wurden jedoch alle entfernt. du kannst deinen zahnarzt oder kieferorthopäden fragen und ggf eine zweitmeinung einholen. wenn sie weh tun würde ich sie schon entfernen lassen viel glück
 
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31.08.2017  |  Kommentare: 0

Nach dem Jedermann ist vor dem Jedermann

Nach dem Jedermann ist vor dem Jedermann
Salzburger Festspiele 2017

Jedes Jahr dasselbe? Das gilt gewiss nicht für den „Jedermann“ der Salzburger Festspiele.

Kaum Besetzungsentscheidungen vermögen es die Meinungen in der Alpenrepublik derart zu spalten wie jene rund um das Spiel vom Sterben des reichen Mannes. Hugo von Hofmannsthals Ruf nach dem „Jedermann“ lässt Salzburg erbeben und in der Tat dringt er bis in Mark und Bein. Man kann sich der Gänsehaut nicht verwehren, wenn der Tod so vehement sein Recht einfordert und keinerlei Rücksicht auf Ansehen, Stand und Alter nimmt.

Die diesjährige Neuinszenierung unter Michael Sturminger war gelungen. War, weil am 28. August zum letzten Mal so eindrucksvoll in der Domstadt gestorben wurde. Zumindest für dieses Jahr….

Einen Gutteil zum Gelingen trug Tobias Moretti in der Hauptrolle bei. Zurecht wurde er vom Publikum mit frenetischem Applaus und Standing Ovations gefeiert.
 

Peter Lohmeyer begleitet bereits seit mehreren Jahren den Jedermann ins Reich der Toten und es scheint, als würde er von Jahr zu Jahr noch besser werden. Warum allerdings der „Jedermann“ auch nicht mehr ohne seine Conchita Wurst auskommt, bleibt unverständlich. Der Tod als Dragqueen, die Pumps nach ihrer Kundschaft schmeißt. Der Sinn bleibt verborgen und die Suche danach ist zu müßig.

Dass die gesamte Handlung in die Jetzt-Zeit versetzt wurde, hat allerdings ihren Reiz. Jedermann ist ein neureicher Prolet, dessen Kontostand und Selbstüberschätzung sich die Waage halten. Der arme Mann, der in den Schuldturm muss, erinnert an die vielzähligen ehemals wohlhabenden Spitzenmanager und Politiker, die sich dann aber vor dem Strafrichter wieder finden. Dementsprechend hält sich das Mitleid mit diesem Mann und seiner Familie auch in Grenzen.
 

Eine der wohl bedeutendsten Nebenrollen der Welt ist Zweifelsohne die Buhlschaft. Stefanie Reinsperger ist vom optischen her sicher ein neuer Typ Frau, auch wenn er zu Rubens Zeiten als Innbegriff der Sinnlichkeit galt. Das hochgradig sexuelle Wesen kauft man dieser Buhlschaft leider nicht ab. Es scheint, als wäre sie eine Freundin zum Pferdestehlen, aber das innere Feuer lodert auf sehr kleiner Flamme.

Das Ausstattungsteam rund um Renate Martin und Andreas Donhauser scheint allerdings etwas gegen Stefanie Reinsperger zu haben. Das schweinchenrosa Volantkleid ist unvorteilhaft und lediglich dazu geeignet, die schauspielerischen Schwächen der Mimin zu unterstreichen. Keine Frau sollte einen derartigen Albtraum tragen müssen.

Im Kontrast dazu stehen das Tattoo-Shirt des Todes, das seinen Charakter hervorragend betont und das Patienten-Outfit des kränkelnden, schwachen Wesens, der Werke, gespielt durch eine großartige Mavie Hörbiger.
 

Eindrucksvoll ist das Schlussbild, als der Jedermann gestärkt und befreit vom irdischen Ballast durch den Glauben (Johannes Silberschneider) nicht nur ruhig dem Tod entgegen geht, sondern ihn umarmt und leidenschaftlich küsst.

Schauspieler, Inszenierung und Bühnenbild ergeben ein stimmiges Ganzes. Eine alte Geschichte wird immer neu erzählt, bleibt immer aktuell und hält uns die eigene Vergänglichkeit als Durchreisende auf dieser Welt vor Augen. Und die wahren Werte? Auch im nächsten Jahr wird der Jedermann sie zu spät erkennen und wir dürfen dabei sein, wenn der reiche Mann wieder stirbt.
 
KWH


 

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